Solidaritätskreis Andrea Dotten

Wir über uns

Der „Solidaritätskreis gegen die Kündigung von Andrea Dotten”

hat sich am 27.08.2008, also bereits zwei Tage nach der fristlosen Kündigung, gegründet. Wir sind mittlerweile 30 Aktivisten aus verschiedenen Organisationen und viele weitere. Ausserdem haben wir etliche Kontakte die informiert werden wollen. Als Organisationen machen bisher mit: Der Frauenverband “Courage”, die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands), der REBELL ( die Jugendorganisation der MLPD) mit der Kinderorganisation “Rotfüchse”, und der ver.di-Vertrauenskörper des Universitätsklinikum.
Wir haben uns bisher vier Mal getroffen haben, wobei folgendes herausgekommen ist:

  • Eine Koordinierungsgruppe wurde gegründet, die Prinzipien (Unsere Prinzipien) verabschiedet und eine Kassiererin sowie einen Kassenprüfer gewählt.
  • Das 1. Informationsblatt (Flugblätter), das einmal vor der Hertie-Filiale in Rüttenscheid verteilt wurde sowie zwei Presseerklärungen .
  • Die Rotfüchse haben zum zweiten Treffen ein tolles Solidaritätsplakat gemalt und mitgebracht
  • Die Montagsdemonstration wurde zusammen mit dem Solidaritäskreis vor Hertie durchgeführt und der Fall noch breiter bekannt gemacht.
  • Wir haben mit 18 Leuten Andrea beim Schlichtungstermin den Rücken gestärkt.
  • Der Rebell hat ein Transparent und Spendendosen hergestellt.
  • Ein Info-Stand mit Spendensammlung wurde, wiederum vor Hertie, erfolgreich und mit einem hevorragendem Spendenergebnis, durchgeführt.

Der schnellen Gründung des Solidaritätskreises lag die Einschätzung zu Grunde, das es sich bei der Kündigung von Andrea um einen ungeheuren Angriff auf eine kämpferische Gewerkschafterin und Marxistin-Leninistin handelt, der nur politisch motiviert sein kann. Das Perfetto dafür selbst vor übelsten Machenschaften wie Verleumdung und mehreren Strafanzeigen nicht zurückschreckt, bestätigt diese Einschätzung.
Alleine die zweite Strafanzeige wegen “Übler Nachrede” bezogen auf das 1. Informationsblatt zielt bewusst darauf ab, Andrea auch finanziell zu schaden und zu demoralisieren. Die Perfetto-Geschäftsleitung weiss natürlich das Andrea in dem Fall nicht, wie bei der anderen Strafanzeige wegen Diebstahl, von der Gewerkschaft vertreten werden kann und deshalb einen teuren Anwalt privat bezahlen muss. Und groteskerweise war Andrea noch nicht einmal die Urheberin des Informationsblatts.
Weitere Schikanen wie die wochenlange Verzögerung der Herausgabe der für Andrea wichtigen Unterlagen wie Lohnsteuerkarte oder Gehaltsnachweis sind dabei nur weitere Momente dieser menschenverachtenden Taktik. Perfetto ist sich offenbar noch nicht mal zu schade dafür bzw. zielt sogar darauf ab, für ihre Ziele ganze Existenzen zu zerstören.
Deshalb ist unser Solidaritäskreis genau die richtige Methode, Andrea´s Kampf dagegen in jeder Hinsicht zu unterstützen, die Solidarität zu entfalten und zu organisieren, bis die Kündigung sowie die Strafanzeigen vom Tisch sind und Andrea ihre Arbeit wieder hat.

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